Der Atem fungiert als kraftvoller Katalysator, der verdrängte Emotionen, Erinnerungen und unbewusste Inhalte ins Bewusstsein bringt. Durch gezielte Atemtechniken lässt sich das autonome Nervensystem beeinflussen, wodurch sich emotionale Spannungen und energetische Blockaden im Körper lösen können. In einem veränderten Bewusstseinszustand treten oft Erfahrungen zutage, die im normalen Alltag schwer zugänglich sind – häufig ohne Worte, rein körperlich oder in Form von Bildern ...
Die Atemtherapie kann auch zur Unterstützung - Erweiterung der Integrativen Hypnosetherapie eingesetzt werden.
Diese Atemmethoden eröffnen somit einen nonverbalen Zugang zu inneren Vorgängen, was besonders bei präverbalen (vor dem Spracherwerb entstandenen) oder tief verdrängten Traumata von grosser Bedeutung ist. Solche Erlebnisse sind meist im impliziten Gedächtnis verankert – also im Körper und Nervensystem – und können oft nicht allein durch Gespräche oder kognitive Ansätze erreicht werden.
Die Verarbeitung dieser Erfahrungen geschieht vor allem durch bewusstes Fühlen und Durchleben der auftauchenden Emotionen, begleitet von empathischer Präsenz und gegebenenfalls therapeutischer Unterstützung. Wesentlich sind dabei eine sichere Umgebung, Verlangsamung, Selbstverbindung und körperliche Entspannung, um das Nervensystem zu regulieren und die Erlebnisse nachhaltig zu integrieren.
So wird der Atem nicht nur zu einem physiologischen Werkzeug, sondern zu einem Tor für tiefgreifende emotionale und seelische Heilung.
In den 70er Jahren entwickelte Leonard Orr (USA, Kalifornien) die Methode Rebirthing. Es ist eine Form der Atem und Körpertherapie und wird zur Auflösung von energetische Blockaden im Körper eingesetzt. Der Begriff Rebirthing stammt aus der englischen Sprache heisst "neugeboren werden". Die im Rebirthing eingesetzte Form des zirkulären Atmung kann ein Gefühl auslösen, das sich wie "neugeboren" anfühlt. Es entsteht ein Zustand der Entspannung.
Weitere Informationen zu Rebithring
Angebot: Einzelsitzungen oder in der fortlaufenden Selbsterfahrungs-Gruppe
Beschreibung: Vivation ist eine sanftere Form des verbundenen Atmens, bei der der Fokus stark auf der positiven Wahrnehmung der körperlichen Empfindungen liegt. Entwickelt von Jim Leonard in den 1980er Jahren.
Beschreibung: Von Stanislav und Christina Grof entwickelt. Holotropes Atmen (von griechisch holos „ganz“ und trepein „sich begeben“), eine intensive Atemtechnik, kombiniert mit Musik und Körperarbeit, zur Erweiterung des Bewusstseins.